Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

- Akupunktur -

Dr. med. Andreas Schreiter

Die Ernährung ist ein wichtiger Teil der traditionellen chinesichen Medizin. In China gelten die meisten Nahrungsmittel als heilkräftig. Leiden werden durch eine spezielle Ernährung, die mit körperlicher Bewegung und anderen Hygienemaßnahmen kombiniert wird behandelt.

Die Nahrungsmittel werden in der TCM in fünf Temperaturbereiche (kalt-kühl-neutral-warm-heiß), in energetische Wirkrichtungen und fünf Geschmacksrichtungen (sauer-bitter-süß-scharf-salzig) eingeteilt. Je nach Befindlichkeit werden diese Kriterien zur Gesunderhaltung des Menschen oder zur Behebung von Befindlichkeitsstörungen eingesetzt. Dabei gibt es keine Nahrungsmittel die generell als "gut" oder "schlecht" gelten. Lebensmittel, die für einen Menschen passen, können evtl. von einem anderen Menschen nicht vertragen werden. Die Ernährung nach TCM ist typgerecht und zudem der Jahreszeit und dem Alter der Person angepasst. Durch die entsprechende Auswahl der Lebensmittel kann die TCM alle Organe im Körper positiv beeinflussen.

Grundsätzlich kann jeder von einer Ernährungsberatung nach TCM profitieren.

Entsprechende Speisen, die überlegt ausgewählt, mit Freude zubereitet und in Ruhe und Harmonie gegessen werden tragen viel zur Gesunderhaltung des Menschen bei. Hilfe kann Ihnen eine individuelle Ernährung bieten bei:

  • Allgemeiner Erschöpfung, Antriebsminderung, Energie- und Konzentrationsmangel
  • Verdaungsstörungen wie z.B. Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl
  • Magenentzündung, Sodbrennen
  • Appetitmangel
  • Gewichtsprobleme, Heißhunger auf Süßes
  • Schlafstörungen, Nervosität
  • Kältegefühl
  • Nachtschweiß
  • Menstruationsbeschwerden
  • ...

Es gilt aber: Je länger die Beschwerden schon bestehen, desto länger müssen sie behandelt werden.

Interner Patientenbereich